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Aus- & Weiterbildung
DOKUMENTNUMMER: NEW005063

Die Ausbildungsprämie - Duale Ausbildung in der Corona-Krise fördern

AWB - Auszubildende - AKTUELLES | TERMINEInformationen zur Ausbildungsprämie der Bundesregierung

Das Bundesbildungsministerium (BMBF) fördert Ausbildungsbetriebe mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“. Damit sollen Anreize für kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe geschaffen werden, ihre Ausbildungsanstrengungen aufrechtzuerhalten.

Verbindliche Auskunft bietet ausschließlich der Arbeitgeber-Service der zuständigen Agenturen für Arbeit vor Ort oder wird über die Arbeitgeber-Hotline: 0800 45555 20 erteilt.

Die Antragsstellung erfolgt bei der Arbeitsagentur und ist vermutlich ab dem 03.08.2020 möglich.

Das Antragsverfahren sieht vor, dass sich die betroffenen Unternehmen zunächst die Anzahl der Ausbildungsverträge der letzten drei Jahre sowie die eingetragene Ausbildungsvergütung mit Stempel und Unterschrift von der jeweiligen Kammer bestätigen lassen, um dann den Antrag bei der örtlichen Arbeitsagentur zu stellen.

 

Schicken Sie uns die entsprechenden ausgefüllten Formulare per Post an:

IHK Heilbronn-Franken
Abteilung Berufsbildung – Ausbildungsprämie
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

Oder per E-Mail an:
berufsbildung@heilbronn.ihk.de

Die Auszahlung soll nach Ende der erfolgreichen Probezeit erfolgen.

Die angedachte Förderung gilt nur für Unternehmen:

  • mit einer Mitarbeiterschaft von max. 249 Vollzeitäquivalenten - Stichtag 29. Februar 2020
  • die von der Corona-Krise betroffen sind (= in erster Jahreshälfte mind. 1 Monat Kurzarbeit oder Umsatz April und Mai 2020 durchschnittlich mind. 60 Prozent geringer gegenüber den Vorjahresmonaten).


Die genannten Unternehmen können (alternativ) wie folgt gefördert werden:

1. Gleichbleibendes Ausbildungsengagement
Klein- und mittelständische Unternehmen, die 2020 genauso viele Ausbildungsverträge abschließen wie im Durchschnitt der drei Vorjahre, sollen bei Vorliegen der Voraussetzungen einen einmaligen Zuschuss von 2.000 Euro für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag erhalten.

2. Gesteigertes Ausbildungsengagement
Klein- und mittelständische Unternehmen, die 2020 mehr Ausbildungsverträge abschließen als im Durchschnitt der drei Vorjahre, sollen bei Vorliegen der Voraussetzungen einen einmaligen Zuschuss von 3.000 Euro für jeden zusätzlich für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag erhalten.

3. Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung
Klein- und mittelständische Unternehmen, die trotz Arbeitsausfall von mind. 50 Prozent im gesamten Betrieb ihre Azubis und Ausbilder nicht in Kurzarbeit bringen, sollen 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden entsprechenden Monat erhalten. Förderung ist ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

4. Auftrags- oder Verbundausbildung
Klein- und mittelständische Unternehmen oder überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die die Ausbildung pandemiebedingt übergangsweise nicht fortsetzen können, im Wege der Auftrags- oder Verbundausbildung übernehmen - Förderhöhe steht noch nicht fest. Eine Förderung erfolgt frühestens ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie und ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

5. Übernahme aus Insolvenz
Klein- und mittelständische Unternehmen, die Azubis von Betrieben übernehmen, die coronabedingt Insolvenz anmelden mussten, sollen bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Übernahmeprämie von 3.000 Euro pro aufgenommenen Auszubildenden erhalten. Eine Förderung erfolgt frühestens ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie und ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

Ihr Ansprechpartner
Sabine Schmälzle
Sabine SchmälzleReferentin Berufsbildung
Tel.: 07131 9677-451Fax: 07131 9677-88-451sabine.schmaelzle@heilbronn.ihk.de
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