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Existenzgründung & Unternehmensförderung
DOKUMENTNUMMER: NEW005059

Überbrückungshilfe Corona des Bundes

IHK - Corona-Infos - SoforthilfeBranchenübergreifendes Zuschussprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die Überbrückungshilfe ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets der Bundesregierung.

Antragsberechtigung
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt.

Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Krise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Höhe der Überbrückungshilfe
Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch, 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent, 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Die maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Aufstockung durch das Land
Das Land Baden-Württemberg ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes. Wie schon bei der Soforthilfe Corona kann ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat (in Abhängigkeit vom individuellen Umsatzrückgang) berücksichtigt werden. Damit schließt das Land eine Förderlücke und unterstützt vor allem die große Zahl an Soloselbständigen, die nur geringe Fixkosten haben.

Verfahren
Ein Zuschuss ist maximal über drei Monate (Juni, Juli und August 2020) möglich. Anträge können bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer oder Rechtsanwalt) in einem vollständig digitalisierten Verfahren.

Der Nachweis des anspruchsbegründenden Umsatzeinbruchs und der erstattungsfähigen Fixkosten erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe (Antragstellung) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe des prüfenden Dritten glaubhaft zu machen, in der zweiten Stufe (nachträglicher Nachweis) mit Hilfe des prüfenden Dritten zu belegen. Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Zu viel gezahlte Zuschüsse sind zurückzuzahlen.

Vorabcheck Überbrückungshilfe
Mit einem IHK-Überbrückungshilfe-Rechner können Unternehmen in drei Schritten herausfinden, ob und ggf. wie viel Hilfe sie beantragen können. ACHTUNG: Ggf. kann die Aufstockung durch das Land (vgl. oben) noch zum Tragen kommen.

Hilfestellung bei Fragen zur Überbrückungshilfe Corona bietet die IHK Heilbronn-Franken unter Telefon 07131 9677-111.

Ihr Ansprechpartner
Martin Neuberger
Martin NeubergerReferent Wirtschaftsförderung
Tel.: 07131 9677-112Fax: 07131 9677-88-112martin.neuberger@heilbronn.ihk.de
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