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Existenzgründung & Unternehmensförderung
DOKUMENTNUMMER: NEW005185

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

IHK - Corona-Infos - Finanzierungshilfen | SLIDERProgramm wird verlängert und ausgeweitet

Die Landesregierung hat die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Anträge können künftig bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden. Außerdem werden jetzt auch solche Betriebe unterstützt, die zwischen mindestens 30 und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.

Die Stabilisierungshilfe Corona erhalten gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Der Liquiditätsengpass wird auf Basis des betrieblichen Sach-, Personal- und Finanzaufwands des Antragstellers berechnet. Antragsteller müssen wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt, als Freiberufler oder Soloselbständige zusätzlich im Haupterwerb tätig sein.

Betriebe, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen, erhalten wie bislang für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Für Betriebe, die zwischen mindestens 30 Prozent und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erwirtschaften, wird eine neue Förderstufe eingeführt. Sie erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 2.000 Euro zuzüglich 1.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

Bisher endete die Antragsfrist am 30. September 2020. Bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums konnte maximal der November herangezogen werden. Zudem konnten nur Betriebe die Hilfe beantragen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.

Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung auf das Portal der Industrie- und Handelskammern unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Liquiditätsplanung muss von einem Steuerberater, einem Rechtsanwalt, einem Wirtschaftsprüfer oder einem vereidigten Buchprüfer geprüft und bescheinigt werden. Das Antragsformular und das Bescheinigungsformular finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums unter https://wm.baden-wuerttemberg.de/stabilisierungshilfe-hoga.

Wichtig: Eine Antragstellung mit dem verlängerten Förderzeitraum bzw. unter den neuen Förderbedingungen ist voraussichtlich ab Mitte Oktober 2020 möglich.

Die Industrie- und Handelskammern sind für die Vorprüfung der Anträge zuständig. Die L-Bank führt die Bewilligung und Auszahlung durch. Hilfestellung bei Fragen zur Stabilisierungshilfe Corona bietet die Hotline der IHK Heilbronn-Franken unter Telefon 07131 9677-111.

Auch der Hotel- und Gastättenverband Baden-Württemberg (DEHOGA) stellt auf seiner Homepage ausführliche Informationen zur Stabilisierungshilfe Corona zur Verfügung.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Ihr Ansprechpartner
Martin Neuberger
Martin NeubergerReferent Wirtschaftsförderung
Tel.: 07131 9677-112martin.neuberger@heilbronn.ihk.de
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