Innovation / Umwelt

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INNOVATION UND UMWELT
Wer eine wettbewerbsfähige Wirtschaft will, muss die Innovationsfähigkeit der Unternehmen fördern. In unserem Geschäftsfeld "Innovation und Umwelt" konzentrieren wir uns auf drei Ziele.Wir fördern die Innovationskraft der Unternehmen, indem wir für Markttransparenz sorgen und die Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse beschleunigen helfen. Wir unterstützen die Unternehmen, ihre Positionen bei der Entwicklung und im Einsatz von Umwelttechnologien auszubauen. Wir vermitteln das dafür erforderliche spezifische Know-how. Wir setzen uns für das Konzept des Nachhaltigen Wirtschaftens auf betrieblicher Ebene ein und helfen Unternehmen, die im Umweltschutz liegenden Chancen zu nutzen.
27.06.2012

Im Rahmen der diesjährigen Themenwoche „Beruf und Familie“ der baden-württembergischen IHKs veranstaltete die IHK Heilbronn-Franken am 27. Juni 2012 ein Businessfrühstück zum Thema „Innovative Arbeitszeitmodelle als Strategie gegen den Fachkräftemangel?!“ Zahlreiche Unternehmensvertreter und Personalverantwortliche diskutierten und erarbeiteten im Rahmen eines World-Cafés Handlungs- und Lösungsansätze zur Implementierung einer familienbewussten Arbeitszeitkultur sowie innovativer Arbeitszeitmodelle.
Leitsätze für flexible und familienbewusste Unternehmenskultur
In ihrem Impulsvortrag stellte Sofie Geisel, Leiterin des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“ und Expertin für Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, acht Leitsätze für eine flexible und familienbewusste Unternehmenskultur vor. Diese sind ein Produkt der Initiative familienbewusste Arbeitszeiten, die das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem DIHK 2010 ins Leben gerufen hat.
„Mit den Leitsätzen bieten wir Unternehmen eine Art Raster an, mit dessen Hilfe man sich über eine moderne Arbeitszeitkultur Gedanken machen kann“, erklärt Sofie Geisel. Sie sollen Unternehmen motivieren, neu über Spielregeln einer flexiblen und familienbewussten Ar-beitszeitkultur nachzudenken.
World-Café
Anschließend diskutierten die Teilnehmer im Rahmen eines World-Cafés zwei Leitsätze für eine familienbewusste Arbeitszeitkultur und erarbeiteten Handlungs- und Lösungsansätze. „Uns war es wichtig, Unternehmensvertreter zusammenzubringen und einen Austausch her-zustellen, damit wir voneinander lernen können“, betont IHK-Vizepräsidentin Kirsten Hirschmann.
Passgenaue, individuelle Arbeitszeiten suchen
Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass der Großteil der Unternehmen sich mit fle-xiblen Arbeitszeitmodellen beschäftigt. Jedoch stehen einige Unternehmen noch am Anfang. Problematisch ist es vor allem, Arbeitszeitmodelle zu konzipieren und einzuführen, die die Bedürfnisse der Mitarbeiter in einem ausreichenden Maß berücksichtigen, da diese oftmals nicht bekannt sind. Hier empfiehlt es sich eine Mitarbeiterbefragung oder einen Workshop mit Mitarbeitern und Führungskräften durchzuführen. Zudem stehen einige Unternehmen vor der Herausforderung flexible Arbeitszeitmodelle in der Produktion einzuführen, da hier andere Rahmenbedingungen vorliegen als in der Verwaltung.
Ergebniskultur etablieren
Auch die Etablierung einer Ergebniskultur ist nicht ganz einfach. „Solange Entgelt an Zeit gemessen wird, ist eine Ergebniskultur nur bedingt realistisch“, erklärt Sofie Geisel. Deshalb ist es wichtig, dass Vertrauensarbeitszeit und somit auch eine Vertrauenskultur in Unterneh-men eingeführt werden. Um dies zu erreichen, müssen Zielvereinbarungssysteme und
verständliche Modelle zur Leistungs- und Ergebnisbewertung entwickelt werden.
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