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Menschen mit Behinderung
DOKUMENTNUMMER: AWB007116

Das Potenzial von Menschen mit Behinderung nutzen

Perspektiven schaffen für Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung

Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist ein Gewinn für jedes Unternehmen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist aufgrund der demografischen Entwicklung die Fachkräftesicherung zu einer Herausforderung geworden. Das Erwerbspotenzial von Menschen mit Handicaps kann eine demografiefeste Personalpolitik ergänzen und darüber hinaus einen wichtigen sozialen Beitrag zur Gestaltung einer inklusiven Arbeitswelt leisten. Durch Inklusion sollen Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt mit ihren individuellen Leistungen integriert werden. Dazu sind inklusive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen notwendig. Auch (schwer)behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auf dem richtigen Arbeitsplatz voll einsatzfähig sein. Viele Unternehmen schätzen das besondere Engagement, sowie die hohe Motivation und Zuverlässigkeit dieser Fachkräfte.

In den folgenden Rubriken möchten wir Ihnen Informationen und wichtige Portale sowie Anlaufstellen zum Thema Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt geben:

• Behinderung & Beruf
• Leistungen in der Ausbildung
• Qualifizierung & Ausbildung
• Betriebliche Praxis

BEHINDERUNG & BERUF
Bei der Einstellung eines behinderten Jugendlichen ist auch einiges zu beachten. Hierbei gibt es hilfreiche Informationen zum Thema Arbeitsleben und Behinderung des Portals KOFA, dem Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung mit Handlungsempfehlungen und Checklisten zu den Themen Kontakt und Rekrutierung, Ausbildung sowie Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

KOFA - Ausbildung und Beschäftigung

LEISTUNGEN IN DER AUSBILDUNG
Bei der Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung können Leistungen an den Arbeitgeber erstattet werden. Dem Arbeitgeber stehen beispielsweise Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, für Arbeitshilfen und Einrichtung von behindertengerechten Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Betrieb zur Verfügung. Hierzu beraten in erster Linie das Integrationsamt und seine Fachdienste des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) in Stuttgart. Eine Übersicht der Leistungen findet man über den LeistungsNAVI der Integrationsämter (BIH). 

Das Portal „Talent plus“ bietet neben rechtlichen Informationen einen Überblick über weitere Förderungen für Auszubildende mit Behinderung wie z. B. die „ausbildungsbegleitenden Hilfen“ und die „assistierte Ausbildung“, beides Förderinstrumente der Agentur für Arbeit. 

Integrationsämter Leistungen
Talent plus - Förderung bei Ausbildung im Betrieb


QUALIFIZIERUNG & AUSBILDUNG
Mit dem IHK-Fachhelfer gibt es neben der Ausbildung zum Fachpraktiker Küche in der Region Heilbronn-Franken eine weitere Möglichkeit für junge Erwachsene mit einem Handicap. Ziel des Heilbronner Modells ist es, lernbeeinträchtigte junge Menschen durch Einbindung in den Betrieb für bestimmte Tätigkeiten zu qualifizieren und dadurch eine anschließende Übernahme in Beschäftigung zu ermöglichen. Eine Übernahmequote in Beschäftigung von nahezu 100 Prozent im letzten Jahr beweist dies eindrücklich.
Die IHK berät zu den Möglichkeiten einer Qualifizierung und Ausbildung und leitet an Ansprechpartner wie Integrationsfachdienste und Agentur für Arbeit weiter. Ein wichtiger Aspekt bei der Ausbildung Behinderter stellt die rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder und Betriebe, kurz „ReZA“ dar. Die Ausbildungsberatung der IHK informiert darüber.
Darüber hinaus gibt es Informationen zur „Prüfungserleichterung“ für behinderte Auszubildende, der sog. Nachteilsausgleich. Lesen Sie dazu unter dem angegebenen Link.

IHK-Fachhelfer
Fachpraktiker Küche
Nachteilsausgleich


BETRIEBLICHE PRAXIS
In der Region Heilbronn-Franken gibt es vielfältige Beispiele in denen Betriebe Menschen mit einer Behinderung beschäftigen, ausbilden oder qualifizieren. „Best Practice“ Beispiele wie der des „Biomakt Geist“ in Öhringen und der Cafeteria der Grund- und Werkrealschule in Lauda zeigen dies eindrucksvoll.
Lesen Sie dazu: w-news-Bericht Biomarkt Geist und Fachhelfer-Bericht KVJS Spezial „Wir geben sie nicht mehr her“.

Ihr Ansprechpartner
Brigitte Käfer
Brigitte KäferAusbildungsberaterin
Tel.: 07131 9677-453Fax: 07131 9677-88-453brigitte.kaefer@heilbronn.ihk.de
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