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Afrika
DOKUMENTNUMMER: INT009189

ALGERIEN: Vorübergehendes Einfuhrverbot und Schutzzölle für bestimmte Waren

Die algerische Regierung hat mit dem Erlass 19-12 vom 24. Januar 2019 ein vorübergehendes Einfuhrverbot für bestimmte Waren eingeführt.

Betroffen sind Zugmaschinen, Personenkraftwagen, Busse, Lastkraftwagen und Spezialfahrzeuge der HS-Codes 87.01, 87.02, 87.03, 87.04 sowie 87.05. Darüber hinaus wird die Liste derjenigen 877 Waren, die seit Anfang 2018 einem vorübergehenden Importverbot unterliegen, mit der Verordnung aufgehoben.

Gleichzeitig hat der Wirtschaftsminister mit einer neuen Verordnung (Arrêté vom 26.1.19) Schutzzölle zwischen 30 und 120 Prozent (200 Prozent für Zement) für über 1.000 Warenlinien des Zolltarifs festgeschrieben. Zu dem Warenkreis zählen unter anderem bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und Nahrungsmittel, Parfüms und Duftwässer, Kunststoff- und Papiererzeugnisse, Teppiche, Mauerziegel und Keramikfliesen, Verbundglas, Aluminiumerzeugnisse, Klimageräte, Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Sanitärarmaturen, Mobiltelefone, Möbel, Leuchten sowie Windeln und Windeleinlagen für Säuglinge und Kleinkinder.

Die Schutzzölle gelten vorübergehend zusätzlich zu den normalen Importzöllen.

Quelle: GTAI.de

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Slim Derouiche
Slim DerouicheReferent Außenwirtschaft
Tel.: 07131 9677-137Fax: 07131 9677-88-137slim.derouiche@heilbronn.ihk.de
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