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Afrika
DOKUMENTNUMMER: INT009843

GHANA: Zollabbau für EU-Produkte ab 1. Quartal 2020

EU und Ghana einigen sich auf endgültige Fassung des Ursprungsprotokolls.

Am 29. November 2019 fand in Brüssel die zweite Sitzung des gemeinsamen WPA-Ausschusses im Rahmen des Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (WPA) zwischen Ghana und der EU statt. Die Vertragsparteien einigten sich auf die endgültige Fassung des Ursprungsprotokolls, das im ersten Quartal 2020 im Wege des schriftlichen Verfahrens offiziell verabschiedet werden soll. Danach kann Ghana ab dem 1. Quartal 2020 mit der Liberalisierung seines Marktes für EU-Produkte beginnen. Der Zollabbau soll bis 2029 abgeschlossen sein.

Das seit 15. Dezember 2016 vorläufig angewendete WPA ermöglicht Ghana, den zoll- und quotenfreien Zugang seiner Produkte zum EU-Markt aufrechtzuerhalten. Im Gegenzug verpflichtete sich das Land, Einfuhren aus der EU schrittweise und teilweise zu liberalisieren. Bislang konnte das WPA für EU-Exporte nach Ghana nicht angewendet werden, da das zeitliche Schema zum Zollabbau noch nicht beschlossen war und keine Ursprungsregeln bekannt waren.

Quelle: GTAI.de

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Slim DerouicheReferent Außenwirtschaft
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