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Asien
DOKUMENTNUMMER: INT008806

CHINA: Änderungen bei der Zollanmeldung

In der Volksrepublik China sind zum 1. Juni 2018 Änderungen bezüglich des "China Customs Advanced Manifest" (CCAM) für Luft- und Seefracht mit Blick auf die Ein- und Ausfuhr in Kraft getreten. Betroffen sind Spediteure, Versender und Empfänger.

Seit 1.6.2018 gelten in der VR China neue Vorschriften für die Zollanmeldung von Waren. Betroffen ist sowohl die Ein- als auch die Ausfuhr aus der VR China.

Für die "China Customs Advanced Manifest" (CCAM)- Anmeldung werden folgende Informationen benötigt:

  • Unternehmenscode, Telefonnummer des Versenders
  • Unternehmensname, Anschrift des Empfängers

Der Unternehmenscode ist für deutsche Unternehmen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UST-IdNr.). Unternehmen, die über keine UST-IdNr. verfügen, verwenden "9999+Handelsregisternummer", natürliche Personen "ID+Nummer der ID" oder "PASSPORT+Reisepassnummer". Für chinesische Unternehmen ist der Unternehmenscode der "Unified Social Credit Code" (Steuernummer). Wie bislang auch schon müssen chinesische Exporteure außerdem ihre Zoll-Kennnummer (CR-Nummer) angeben.

Sammelbezeichnungen für die Warenart sind nicht mehr zulässig und müssen konkretisiert werden.

Der chinesische Zoll wird in Zukunft auf eine vollständige und akkurate Warenbeschreibung achten, Sammelbezeichnungen für die Warenart sind nicht mehr zulässig.

Die Änderungen betreffen die Volksrepublik China, nicht Hongkong.

Quelle: Chinesische Generalzolldirektion (nur chinesisch), AHK Grater CHINA, GTAI

Eine weitere Informationsmöglichkeit bietet die Veröffentlichung der japanischen Fluggesellschaft ANA vom 25.5.2018 (englisch).

Zum besseren Verständnis stellt GTAI eine Übersetzung ins Deutsche des chinesischen Erlasses und der Anlage zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner
Dalila Nadi
Dalila NadiReferentin Außenwirtschaft
Tel.: 07131 9677-121dalila.nadi@heilbronn.ihk.de
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