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DOKUMENTNUMMER: SPO003883

22. November 2011 - Zukünftige Verkehrspolitik in Baden-Württemberg

Am 22. November 2011 lud die IHK Heilbronn-Franken zu einer Podiumsdiskussion mit dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann ein.

IHK-Präsident Thomas Philippiak machte in seiner Begrüßung keinen Hehl daraus, dass sich der grüne Verkehrsminister aus Sicht der Wirtschaft erst noch zu beweisen hat. Seine Sorge um die heimische Infrastruktur verdeutlichte Philippiak in dem Satz: “Wenn der Verkehr nicht läuft, läuft die Wirtschaft nicht.“ Und ohne wirtschaftlichen Erfolg stünden auch die Sozialsysteme vor dem Aus.

In seinem rund 45-minütigen Vortrag ging der Minister auf seine Vorstellungen zur zukünftigen Verkehrspolitik in Baden-Württemberg ein. Eines machte Winfried Hermann den nahezu 200 Zuhörern deutlich: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Das Verkehrsverhalten müsse sich ändern und das jeweils beste Verkehrsmittel sollte hierbei gewählt werden. Im Personenverkehr wolle er den „Umweltverbund“ stärken, d. h. die nicht motorisierten Verkehrsmittel (Fußgänger und Fahrräder), öffentliche Verkehrsmittel (Bahn, Bus und Taxen) sowie Carsharing in allen Ausprägungen. Im Güterverkehr werde es auch künftig nicht ohne den Lkw gehen, dabei müsse dieser aber noch effektiver werden und vielleicht auch andere Energiequellen erschlossen werden. Für lange Strecken forderte Hermann, die Güter auf die Schiene zu setzen, wenngleich er dort ebenfalls Kapazitätsprobleme einräumte.

Ihr Ansprechpartner
Stefan Heine
Stefan HeineReferent Verkehr & Infrastruktur
Tel.: 07131 9677-124Fax: 07131 9677-88-124stefan.heine@heilbronn.ihk.de
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