05.01.2021

BAFA-Beratungsförderung - Verlängerung Rahmenrichtlinie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows mit Wirkung zum 1. Januar 2021 um zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Die Anträge können seit dem 1. Januar 2021 gestellt werden. 
Das Programm fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Unternehmen können sich von qualifizierten Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.
Das Verfahren für das BAFA-Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows“, die Höhe der Zuschüsse sowie die Fördergegenstände bleiben unverändert.
 
Seit 1. Januar 2021 gelten jedoch folgende Änderungen: 
  • Jung- und Bestandsunternehmen können im Verlängerungszeitraum nur eine Förderung für eine Unternehmensberatung beantragen (Allgemeine Beratung oder Spezielle Beratung). 
  • Unternehmen in Schwierigkeiten können neben der Unternehmenssicherungsberatung noch einen Antrag auf Förderung einer Folgeberatung stellen. 
  • Es ist ausgeschlossen, dass ein Unternehmen im Verlängerungszeitraum der Richtlinie zunächst als Jung-, später als Bestandsunternehmen und/oder ggf. als Unternehmen in Schwierigkeiten Anträge auf Förderung stellt. 
  • Die bisher gewährten Förderzuschüsse der Richtlinie bis 31. Dezember 2020 werden dabei nicht berücksichtigt. 
  • Berater müssen sich beim BAFA neu registrieren. Unverbindliche Inaussichtstellungen (Erlaubnis zum Maßnahmenbeginn) können nur noch erteilt werden, wenn das gewählte Beratungsunternehmen die erweiterten Anforderungen erfüllt. 
  • Die Anforderungen an die Beratung und den Beratungsbericht wurden erweitert.