20.08.2021

Hochwasserhilfen von Unternehmen für Unternehmen

Die Flutkatastrophe hat in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch in Bayern und Sachsen schwere Schäden hinterlassen. Tausende Unternehmen sind betroffen, die genaue Schadensermittlung dauert an.
Hilfsmittel für Unternehmen bundesweit
Die Liste der Dinge, die benötigt werden, ist lang und wird sich im Laufe der Tage und Wochen sicher erweitern: Notstromaggregate, Bautrockner, Hochdruckreiniger, Gabelstapler, Bagger, aber auch Leuchten, Wasserschläuche, Lagermöglichkeiten wie Regale und vieles mehr. Die Unternehmen sind in den jeweiligen IHK-Bezirken unterschiedlich betroffen von den Flutfolgen und weisen unterschiedliche Bedarfe auf. 
Bereits jetzt helfen Unternehmen anderen Unternehmen mit technischem Gerät und praktischer Unterstützung. Die IHKs möchten die Betriebe noch enger zusammenbringen und dieses Matching unterstützen indem sie informieren und Angebote koordinieren.
Die IHK Aachen benötigt dringend Bautrockner. Sofern Ihre Kammer Bereitstellungsmöglichkeiten hat, stellt das PE-Office gerne den Kontakt zu Frau Nadin Mourad (IHK Aachen) her.
Auf einer Übersichtsseite des DIHK sind die bereits laufenden Hilfsangebote der IHKs zusammengefasst.
Unter der E-Mail-Adresse   hochwasserhilfe@dihk.de können Unternehmen Hilfsangebote melden, die dann an die vom Hochwasser betroffenen Unternehmen weitergeleitet werden.
Viele weitere Informationen zur Aktion “Unternehmen helfen Unternehmen”, Fragen und Antworten zu Hilfszahlungen und Kurzarbeit, nützliche Links sowie Merkblätter finden Sie direkt auf den Seiten des DIHK.
Spenden
Einige IHKs haben Spendenmöglichkeiten eingerichtet, um die betroffenen Unternehmen finanziell zu unterstützen:
IHK Koblenz und der IHK Trier
Die gesammelten Gelder kommen den Betrieben zugute, deren Existenz durch das Hochwasser bedroht ist. Über die Verteilung der Gelder entscheidet ein eigens dafür eingerichtetes Gremium aus Unternehmerinnen und Unternehmern.
Betreff: IHK Hochwasserhilfe
IBAN: DE96 5776 1591 0159 2132 01 – Volksbank
RheinAhrEifel
BIC/Swift-Code: GENODED1BNA
Als Nachweis für die Spende gegenüber dem Finanzamt reicht die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts aus. Das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz hat mit aktuellem Erlass geregelt, dass keine Spendenbescheinigung erforderlich ist, wenn der Spender die Zuwendung bis zum 31. Oktober 2021 auf ein Sonderkonto einer juristischen Person des öffentlichen Rechts einzahlt.
Die Spenden sind für "Härtefälle" und Schäden gedacht, die die Versicherungen nicht übernehmen.
IHK Aachen
Um Betriebe kurzfristig bei der Schadensbehebung zu unterstützen, hat die IHK Aachen ein Spendenkonto eingerichtet.
IBAN: DE12 3905 0000 1073 7974 49 
Verwendungszweck: Hochwasserhilfe
Das gespendete Geld wird besonders betroffenen Kleinunternehmen in Form von Mikrozuschüssen überwiesen. Auf diese Weise konnten bereits 20 Betriebe unterstützt werden. Um weitere Zuschüsse gewährleisten zu können, ruft die IHK weiterhin zum Spenden auf.
Bergische IHK
Der Starkregen Mitte Juli und die damit verbundenen Überschwemmungen haben auch in Teilen der Bergischen IHK zu massiven Schäden geführt. Bei aller Betroffenheit über das große Ausmaß der Schäden sei es laut IHK-Hauptgeschäftsführer Wenge „bewegend“, die große Unterstützung innerhalb der bergischen Unternehmerschaft zu erleben. Die Bergische IHK hat ein Spendenkonto eingerichtet mit dem Ziel die Kosten für Aufräum- und Reparaturarbeiten, Ersatzbeschaffungen oder Umsatzausfall für betroffene Unternehmen zu verringern.
Die ankommenden Anträge werden einmal wöchentlich einem extra dafür einberufenen IHK-Gremium zur Entscheidung vorgelegt. Die Auszahlung soll unmittelbar danach erfolgen, damit die Unternehmen das Geld schnell zur Verfügung haben.
Bergische IHK, IBAN: DE21 3305 0000 0000 1157 17, BIC: WUPSDE33XXX, Stichwort: „Hochwasserhilfe“.