05.01.2021

Verbesserte Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III wurde angepasst und verbessert.
Gewährt werden Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Für Unternehmen mit starken Umsatzrückgängen wurde der Förderhöchstbetrag pro Monat auf 200.000 € erhöht. Die Überbrückungshilfe III gilt auch für Unternehmen, die von den Schließungen ab 16. Dezember 2020 betroffen sind. Für sie gilt ein Förderhöchstbetrag von 500.000 € pro Monat.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind und massive Umsatzrückgänge zu verzeichnen haben.
Der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen umfasst sowohl die direkt geschlossenen Unternehmen wie auch diejenigen Unternehmen mit einem sehr starken Geschäftsbezug zu den direkt geschlossenen Unternehmen (indirekt Betroffene).  
Auch Unternehmen aller Branchen, die nicht direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffenen sind, können bei Umsatzeinbrüchen von mindestens 40 Prozent im Schließungsmonat einen Fixkostenzuschuss erhalten (max. 200.000 Euro/Schließungsmonat).
Einen ausführlichen Überblick zu den antragsberechtigten Unternehmen, zu den Erstattungsbeträgen und zum Antragsverfahren finden Sie unter dem beigefügten Link. Das Antragsverfahren wird aktuell vorbereitet. Im Laufe des Monats Januar 2021 sollen in einem vereinfachten Antragsverfahren Abschlagszahlungen  bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro geltend gemacht werden können.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie