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Standortpolitik
DOKUMENTNUMMER: NEW005110

Vor Corona: Industrie in Heilbronn-Franken 2019 – Beschäftigungszuwachs in beinahe allen Kreisen

SPO - Diagramm  - Kurve aufsteigend - AKTUELLES | TERMINEHeilbronn-Franken mit höchster absoluter Umsatzsteigerung in Baden-Württemberg

Vor dem Hintergrund der 2019 vorherrschenden konjunkturellen Schwächephase entwickelte sich der Beschäftigungsstand der regionalen Industrie 2019 auf Kreisebene in weiten Teilen positiv. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg stieg die Zahl der Industriebeschäftigten im noch von der Corona-Pandemie unbelasteten Jahr 2019 in vier der fünf Kreise gegenüber dem Vorjahr an. Den stärksten absoluten Zuwachs verzeichnete dabei der Landkreis Heilbronn (+1.343 Personen), aber auch der Landkreis Schwäbisch Hall (+819 Personen), der Main-Tauber-Kreis (+420 Personen) und der Hohenlohekreis (+363 Personen) verbuchten eine aufwärtsgerichtete Beschäftigungsentwicklung. Hingegen ging die Zahl der Industriebeschäftigten im Stadtkreis Heilbronn (–417 Personen) zurück.

Beschäftigungsstärkster Kreis der Industrie in der Region Heilbronn-Franken war der Landkreis Heilbronn (57.658 Personen). An zweiter Stelle lag der Landkreis Schwäbisch Hall (31.633 Personen). Die geringste Anzahl an Industriebeschäftigten wies der Stadtkreis Heilbronn aus (11.518 Personen).

Heilbronn-Franken erneut eine der umsatzstärksten Regionen
Heilbronn-Franken (36,3 Milliarden Euro) gehörte 2019 neben der Region Stuttgart (109,8 Milliarden Euro) und der Region Oberrhein (44,5 Milliarden Euro) erneut zu den umsatzstärksten Regionen in Baden-Württemberg. Zusammengenommen erwirtschafteten diese drei Regionen knapp über die Hälfte (51,5 %) des baden-württembergischen Industrieumsatzes. Die Region Heilbronn-Franken verzeichnete 2019 die größte absolute Umsatzsteigerung im Vorjahresvergleich in Baden-Württemberg mit +1,3 Milliarden Euro bzw. +3,6 %.

Innerhalb der Region Heilbronn-Franken verbuchten der Landkreis Heilbronn (+6,7 %), gefolgt vom Main-Tauber-Kreis (+2,5 %), dem Hohenlohekreis (+1,8 %) und dem Landkreis Schwäbisch Hall (+1,5 %) eine Zunahme der Industrieumsätze. Der Stadtkreis Heilbronn musste einen Umsatzrückgang (-4,0 %) hinnehmen.

Leichter Exportanstieg
Im Hinblick auf den Auslandsumsatz konnte die Region Heilbronn-Franken einen leichten Anstieg des Auslandsumsatzes von 0,9 % auf 18,2 Milliarden Euro verzeichnen. Die Exportquote lag mit 50,2 % (-1,4 Prozentpunkte) etwas unter dem Vorjahresniveau. Innerhalb der Region wies der Hohenlohekreis die höchste Umsatzsteigerung mit ausländischen Kunden aus (+5,5 %), gefolgt vom Landkreis Schwäbisch Hall (+1,6 %) und dem Main-Tauber-Kreis (+1,2 %). Die Exportquote war mit jeweils 52,9 % im Landkreis Heilbronn und dem Hohenlohekreis am höchsten. Im Main-Tauber-Kreis fiel sie mit 39,6 % am niedrigsten aus.

Datenquelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Weitere dazu passende Dokumente / Downloads1480098_infografik.pdfTabelle Verarbeitendes Gewerbe 2019 im Regionalvergleich (21 KB)
Ihr Ansprechpartner
Dorothee Kienzle
Dorothee KienzleReferentin Volkswirtschaft
Tel.: 07131 9677-135Fax: 07131 9677-88-135dorothee.kienzle@heilbronn.ihk.de
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