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Existenzgründung & Unternehmensförderung
DOKUMENTNUMMER: NEW004999

Überbrückungshilfe Corona - Nachfolgeprogramm Soforthilfe

IHK - Corona-Infos - SoforthilfeDie Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte der „Überbrückungshilfe Corona für kleine und mittelständische Unternehmen" beschlossen.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). Ziel des Programms ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Bitte beachten!

Eine Antragstellung ist noch nicht möglich. Die Richtlinien, Vollzugshinweise und Antragsformulare werden derzeit in laufenden Abstimmungen zwischen Bund und Ländern erarbeitet. 

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt.

Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona- Krise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammen­genommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unter­nehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Höhe der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch, 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent, 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Die maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Verfahren

Das Programm läuft in den Monaten Juni bis August 2020. Ein Zuschuss ist maximal über drei Monate möglich. Anträge sollen bis zum 31. August 2020 gestellt werden können

Der Nachweis des anspruchsbegründenden Umsatzeinbruchs und der erstattungsfähigen Fixkosten erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe (Antragstellung) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe eines Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers glaubhaft zu machen, in der zweiten Stufe (nachträglicher Nachweis) mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers zu belegen. Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Zu viel gezahlte Zuschüsse sind zurückzuzahlen. 

Hilfestellung bei Fragen zur Überbrückungshilfe Corona bietet die IHK Heilbronn-Franken unter Telefon 07131 9677-111.

Ihr Ansprechpartner
Martin Neuberger
Martin NeubergerReferent Wirtschaftsförderung
Tel.: 07131 9677-112Fax: 07131 9677-88-112martin.neuberger@heilbronn.ihk.de
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