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Innovationsstudien
DOKUMENTNUMMER: SPO007009

Innovationsindex 2014

Baden-Württemberg und Bayern sind nach wie vor im Bereich Innovation spitze und dies nicht nur im Vergleich in Deutschland sondern auch im Vergleich zu Europa. Die Region Heilbronn-Franken zählt immer noch zu den TOP 10 beim Innovationsindex in Baden-Württemberg. Der Hohenlohekreis sogar zu den TOP5 beim Dynamikindex.

Nichts desto trotz scheint sich die Lage etwas einzutrüben. Dies hat mit einer Veränderung in der Berechnung des Innovationsindex zu tun, der einen Vergleich zu den vorherigen Jahren erschwert.

Die Berechnung des Innovationsindexes für die Kreise und Regionen in Baden-Württemberg wurde im Jahr 2014 erweitert. Inzwischen sind auch Daten für die FuE-Ausgaben und das FuE-Personal im Staat- und Hochschulsektor auf Kreisebene verfügbar, bisher lagen nur die Daten für den Wirtschaftssektor auf Kreisebene vor. 

Durch diese Erweiterung wird die Innovationsfähigkeit der Kreise mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen besser abgebildet. Die Ergebnisse der Berechnung 2014 sind aus diesem Grund nur eingeschränkt mit den Ergebnissen der Berechnung 2012 und früherer Jahre vergleichbar.

Deutlich wird aber, dass durch die Ergänzung um FuE Zahlen im Hochschulsektor keine andere Region in Baden-Württemberg in gleichem Maße Plätze verloren hat. Hier zeigt sich deutlich, dass weiterhin Handlungsbedarf im Bereich Hochschulen besteht. Durch die Initiative der IHK Heilbronn-Franken und der Hochschule Heilbronn war es unter Kofinanzierung des Landes möglich ein Fraunhofer Anwendungszentrum "LogWert" nach Heilbronn zu holen. Ein wichtiger Schritt für die Unternehmen und die Innovationskraft der Region ebenso wie die Verleihung des Forschungstransferpreises der IHK, der Forscher und Unternehmen anregen soll, gemeinsame Projekte durchzuführen.

Methodische Erläuterungen
Der Innovationsindex bündelt sechs Innovationsindikatoren in einer Kennzahl und wird für die Länder bzw. Regionen der Europäischen Union (EU) und außerdem für die 44 Stadt- und Landkreise sowie die zwölf Regionen im Land Baden-Württemberg berechnet.

In die Berechnung 2014 wurden auf baden-württembergischer Ebene folgende Indikatoren einbezogen:

  • FuE-Ausgaben insgesamt bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt, in % [2007 – 2011];
  • FuE-Personal insgesamt (in Vollzeitäquivalenten) bezogen auf die Erwerbstätigen insgesamt (in Vollzeitäquivalenten), in % [2007 – 2011];
  • sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in industriellen Hochtechnologiebranchen bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt, in % [2009 – 2013];
  • sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in wissensintensiven Dienstleistungsbranchen bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt, in % [2009 – 2013];
  • Existenzgründungen in Hochtechnologiebranchen je Einwohner im Alter von 21 bis unter 60 Jahren [2009 – 2013];
  • veröffentlichte Patentanmeldungen aus Wirtschaft und Wissenschaft bezogen auf die Zahl der Einwohner im Alter von 21 bis unter 65 Jahren [2009 – 2011].
Ihr Ansprechpartner
Kai Plambeck
Kai PlambeckReferent Industrie & Innovation
Tel.: 07131 9677-297Fax: 07131 9677-88-297kai.plambeck@heilbronn.ihk.de
Christiane Heim
Christiane HeimReferentin Hauptgeschäftsführung
Tel.: 07131 9677-104Fax: 07131 9677-88-302christiane.heim@heilbronn.ihk.de
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