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Allgemeine Informationen
DOKUMENTNUMMER: RUS009195

Überschreiten des eingezahlten Vorschusses bei Sachverständigenvergütung

Bei einem nicht öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen besteht keine Verpflichtung und auch keine Vermutung für eine Kenntnis aller für seine Tätigkeit relevanten Vorschriften des JVEG.

Zwar wird bei öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen angenommen, dass diese die ihre Tätigkeit zugrundeliegenden Normen und damit auch die Vorschriften des JVEG kennen müssen, und dass diese eine entsprechende Unkenntnis stets zu vertreten hätten. Diese Annahme trifft indes auf Sachverständige ohne öffentliche Bestellung nicht ohne weiteres zu.

 

Quelle: Urteil OLG Schleswig, Az.: 1 U 50/12 vom 27.09.2018

Ihr Ansprechpartner
Claudia Hägele
Claudia HägeleSachbearbeiterin Sachverständigenwesen
Tel.: 07131 9677-212Fax: 07131 9677-88-212claudia.haegele@heilbronn.ihk.de
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