19.09.2018

Informationen zu im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen

Wer einen ausländischen Berufsabschluss erworben hat, kann prüfen lassen, inwieweit der erworbene Berufsabschluss mit einem deutschen Berufsabschluss übereinstimmt.
Das "Gesetz zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" sogenannte Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz, kurz: BQFG, garantiert seit dem 01.04.2012 allen Personen, die im Ausland einen Berufsabschluss in einem staatlich anerkannten Beruf erworben haben, einen Rechtsanspruch auf ein Feststellungsverfahren zur Überprüfung der Gleichwertigkeit dieses Abschlusses mit dem entsprechenden Beruf in Deutschland.
In die Zuständigkeit der IHK fallen die nicht reglementierten Berufe, d.h. alle sogenannten Ausbildungsberufe, die im dualen System ausgebildet werden sowie Weiterbildungsabschlüsse.  
Als zentrale Stelle übernimmt die in Nürnberg ansässige IHK FOSA (Foreign Skills Approval) die Prüfung der Gleichwertigkeit sowie die gesamte Abwicklung des Verfahrens.
Eine kostenlose individuelle Erstberatung findet bei der IHK Heilbronn-Franken statt.
Weiterführende Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie im Downloadbereich und unter beigefügten Links.
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) - gültig ab 1. März 2020. 
Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird die Einreise und der Aufenthalt für eine Beschäftigung als Fachkraft erleichtert. Ziel ist die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften aus Drittstaaten entsprechend dem Bedarf der Wirtschaft.
Als Fachkraft gelten Personen mit Hochschulabschluss oder einer qualifizierten Berufsausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren. Voraussetzung ist für beide Gruppen, dass eine Anerkennung ihrer ausländischen Qualifikation durch die in Deutschland zuständigen Stelle vorliegt.