26.05.2021

Notfallplanung für Unternehmen in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise hat in der ganzen Welt zu wirtschaftlichen Veränderungen geführt. Für viele Unternehmen bedeutet dies Konsumrückgang, Lieferprobleme und Kurzarbeit. Sicherlich gibt es einige wenige Gewinner in der Krise, dennoch dominieren die Unternehmen, die durch die Corona-Jahre schwierige Zeiten auf sich zukommen sehen.
Die Sichtweise, dass große Veränderungen auch neue Möglichkeiten mit sich bringen können, fällt vielen Entscheidern angesichts der momentanen Situation und zukünftigen Unsicherheiten schwer. Bereits gewöhnlichere Krisensituationen werden im Tagesgeschäft gerne weggeschoben. Unternehmerisch ist das verantwortungslos, gerade wenn der Betrieb mit viel Herzblut aufgebaut wurde, und insbesondere mit Blick auf die Belegschaft.
Leider hat sich in der Vergangenheit oft schmerzhaft gezeigt, dass zu spät an einen möglichen Unfall oder – aktuell – eine ernsthafte Corona-Erkrankung der Geschäftsführung gedacht wird. Unter Umständen stehen dann ganze Produktionsstraßen still, Auslieferungen verzögern sich oder wichtige Zahlungen werden verhindert, weil keiner mehr entscheidet. Und woher kommt dann der Rettungsring, bevor das Unternehmen im Sturm untergeht?
Angesichts der aktuellen Lage bekommt das Thema Notfallplanung also eine neue Bedeutung. Mit einer kompakten und praxisorientierten Notfallbroschüre unterstützt das Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF-Institut) der HWR Berlin die unabdingbare Vorbereitung auf einen unternehmerischen Notfall. Die aktuelle Pandemiesituation ist dabei lediglich der Anlass, denn ein Notfall kann jeden und jede in allen Lebenslagen treffen. Insofern haben die Empfehlungen in der Broschüre allgemeine Gültigkeit.
Die konkreten Notfallmaßnahmen und Tipps sind in der Broschüre in drei Themenblöcke untergliedert:
  • Krise verhindern – Wie kann ich für den Notfall vorsorgen?
  • Krise managen – Was ist akut zu tun?
  • Krise überwinden – Wie kann es weitergehen?
Quelle: EMF Institut