05.01.2021

Beratungsförderung

Junge und bereits länger am Markt bestehende Unternehmen werden durch das Bundesprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ durch Beratung bei wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung unterstützt.
Die Förderung richtet sich an neu gegründete Unternehmen sowie bereits am Markt etablierte kleine und mittlere Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe, welche die KMU-Kriterien (weniger 250 Mitarbeiter und max. 50 Mio € Umsatz oder 43. Mio. € Bilanzsumme) erfüllen. Beratungen vor Gründung eines Unternehmens können nicht mit diesem Programm bezuschusst werden. Hierfür steht in Baden-Württemberg das Programm „Beratungsgutscheine für Gründungsinteressierte“ zur Verfügung.
Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ unterscheidet zwischen Jungunternehmen (bis zwei Jahre nach Gründung) und Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr nach Gründung). Jungunternehmen und Bestandsunternehmen können zu allgemeinen oder speziellen Beratungsschwerpunkten gefördert werden. Das Programm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie auf Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und ausschließlich durch das BAFA umgesetzt.
Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den jeweils max. förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage). In Baden-Württemberg beträgt bei Jungunternehmern die max. Bemessungsgrundlage 4.000 € bei einem Fördersatz von 50 Prozent und bei Bestandsunternehmen 3.000 € bei 50 Prozent. Jungunternehmen müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen; bei Bestandsunternehmen ist dies optional. Die IHK Heilbronn-Franken ist Regionalpartner und kompetenter Ansprechpartner für ihre Mitgliedsunternehmen.

Das Programm "Förderung Unternehmerischen Know-hows" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.