02.06.2020

Landesprogramm Krisenberatung Corona

Das Wirtschaftsministerium hat mit der "Krisenberatung Corona" eine weitere Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg gestartet, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. Die Krisenberatung soll dazu beitragen, Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Die "Krisenberatung Corona" erfolgt durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH). Im Fokus stehen Industrie, Handwerk, Handel, Gastgewerbe sowie sonstige Dienstleistungen.
Die wichtigsten Punkte des Programmes sind:
  • Das Programm richtet sich an Gewerbetreibende und Freiberufler aus Baden-Württemberg. Die Unternehmen müssen die KMU-Kriterien erfüllen (u. a. maximal 250 Mitarbeiter). Das RKW BW fokussiert sich dabei auf Industrie und Dienstleistung. Handel, Handwerk und Gastronomie/Hotellerie wird von den anderen Beratungsdiensten (HBW/UBH, BWHM, DEHOGA) abgedeckt.
  • Die Unternehmen müssen über ein funktionierendes Geschäftsmodell verfügen und dürfen nicht bereits vor März 2020 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Gleichzeitig müssen sie durch die Auswirkungen der Pandemie in Schwierigkeiten gekommen sein.
  • Das Programm sieht bis zu vier Tage kostenfreie Beratung vor. Die Antragsteller zahlen lediglich die Mehrwertsteuer für vier Tage im Voraus.
  • Beratungsinhalte sind u. a. die Erhebung der Ist-Situation, Erstellung von Krisenplänen für die operative Arbeit im Unternehmen, Finanz- und Kapitalplanung, Liquiditätsplanung, Beantragung von geeigneten Fördermitteln, Begleitung des Krisenmanagements sowie die Erstellung einer Strategie für potenzielle Auswirkungen nach der Krise.