15.11.2021

Notfallplanung

Bei der Unternehmensführung wird eines oft vergessen: Die Notfallplanung. Viele Unternehmen beschäftigen sich gar nicht oder zu spät mit diesem wichtigen Thema.
Die IHK hat ein Merkblatt erarbeitet, welches auf die wichtigsten Punkte einer Notfallplanung hinweist. Weitere Informationen und umfassende Formularvordrucke enthält das Notfall-Handbuch des DIHK.
Konkrete Notfall-Maßnahmen und Tipps enthält auch eine Broschüre des Instituts für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF-Institut) der HWR Berlin.
Wichtige Bestandteile von Nachfolgeplanung und Notfallkoffer sind:
Unternehmensbezogen
  • Güterstandsregelung (Zugewinn/Gütertrennung/Gütergemeinschaft)
  • Erbfolgeregelung (gesetzliche Erbfolge/Testament/Erbvertrag)
  • Gesellschaftsvertrag anpassen
Persönlich
  • Altersvorsorge
  • Lebensversicherung
  • Absicherung der Familie
  • General- und Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
Notfallkoffer
  • Vertretungsregelung zur Funktionsfähigkeit des Unternehmens
    (für etwa sechs Monate)
  • Handlungs- und Bankvollmachten
  • Mündliche Absprachen aufzeichnen
  • Schlüsselsatz für den Notfall sowie Schlüsselverzeichnis
  • Versicherungsverzeichnis sowie Aufbewahrungsort der Dokumente
  • Hinterlegung der Bankverbindung, Firmenverträge, Immobilienverzeichnis, Berater-, Lieferanten- und Kundenkontakte für den Notfall
  • Jährliche Überprüfung des Notfallkoffers auf Aktualität