23.08.2021

Digitale Lieferantensuche in China - Oktober bis Dezember

Die baden-württembergischen IHKs bieten von Oktober bis Dezember 2021 eine digitale Lieferantensuche in China an. In Kooperation mit der Auslandshandelskammer Shanghai werden nach den spezifischen und individuellen Anforderungen der deutschen Firmen passende chinesische Partner gesucht. 
Was ist das Problem? Umweltschutz ist in China zu einem der Kernthemen der chinesischen Regierung geworden. Seit 2015 gilt eine verschärfte Haftung bei schadstoffintensiven Unternehmen. Hinzu kam die Pflicht, eine Umwelthaftpflichtversicherung abzuschließen, wenn die Produktion einer Firma mit einem hohen Risiko an Umweltverschmutzung verbunden ist, bei Verstößen drohen Sanktionen.
Die Vorgaben waren zuletzt regional unterschiedlich und sehr komplex, zugleich wurde das Monitoring der Umweltschutzauflagen immer aufwändiger. Es gab Provinzen, in denen sprichwörtlich über Nacht die Produktion gestoppt und die Fabriken geschlossen werden mussten, weil lokale Auflagen nicht erfüllt wurden. So brachen deutschen Unternehmen immer öfter Lieferanten aus China weg, wo durch die Corona-Pandemie Lieferketten ohnehin schon häufig unterbrochen waren. 
Hilfestellung für Unternehmen von den baden-württembergischen IHKs
Was können Unternehmen tun, um diese Lücken zu schließen - vor allem, wenn sie wegen der Einreisebestimmungen nicht selbst vor Ort sein können? Die baden-württembergischen IHKs bieten daher von Oktober bis Dezember 2021 eine digitale Lieferantensuche in China an. In Kooperation mit der Auslandshandelskammer Shanghai werden nach den spezifischen und individuellen Anforderungen der deutschen Firmen passende chinesische Partner gesucht. 
Nach individuellen Gesprächen mit der Auslandshandelskammer Greater China zur Klärung der Anforderungen der teilnehmenden Unternehmen folgt ein Briefing über die Besonderheiten des chinesischen Marktes, zum Thema Lieferketten, Lieferkettengesetz und zu relevanten Branchen. Anschließend werden virtuelle Kooperationsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern geführt, begleitet von Mitarbeitern der AHK Greater China. Optional könnten VR-Brillen und Mobilfunkgeräte bei Unternehmensterminen eingesetzt werden.
Die Firmenvertreter werden von den Experten der AHK von der Suche bis hin zur Kontaktanbahnung begleitet. Alle Details zur Reise finden Sie auf den Seiten der IHK-Exportakademie in der Rubrik “ Außenwirtschaftliche Projektangebote”.