08.03.2021

Ergebnisse der Going International-Umfrage 2021

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie belasten weiterhin das Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen. Das geht aus der aktuellen Umfrage "Going International 2021" unter rund 2.400 international aktiven deutschen Betrieben hervor.
Die befragten Betriebe kommen aus verschiedensten Branchen und sind in allen Weltregionen aktiv. Ihre globalen Geschäftsperspektiven sehen sie auf einem Tiefpunkt: Mehr als drei Viertel der Unternehmen ist von Reiseeinschränkungen betroffen, 69 Prozent leiden unter abgesagten Messen und Veranstaltungen.
Fast die Hälfte muss wegen der Corona-Pandemie Investitionen streichen oder verschieben, 44 Prozent verzeichnen weniger Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen.
In der Folge rechnen lediglich 17 Prozent der international aktiven Unternehmen für die kommenden zwölf Monate mit besseren Geschäften als im Krisenjahr 2020, eine relative Mehrheit von 27 Prozent sogar mit schlechteren. Mit dem daraus resultierenden Saldo von minus 10 Punkten beurteilen die Unternehmen ihre Geschäftsperspektiven auf den Weltmärkten durchschnittlich so schlecht wie nie zuvor seit Beginn der Befragung im Jahr 2012.