14.05.2021

Entwicklung der Erwerbstätigen vor Corona

Überdurchschnittlicher Zuwachs in den Landkreisen Hohenlohe, Heilbronn und Schwäbisch Hall
In Baden-Württemberg waren im Jahr 2019 knapp 6,39 Millionen Personen erwerbstätig. Gegenüber dem Jahr 2018 stieg die Erwerbstätigkeit um 0,7 %. Im Jahr 2018 belief sich der Zuwachs der Erwerbstätigen gegenüber 2017 noch auf 1,4 %. Somit schwächte sich die positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit in den Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs bereits vor der Corona-Krise ab. Entsprechende Zahlen auf Kreisebene für das Berichtsjahr 2020 , die auch Folgen der Corona-Pandemie widerspiegeln, liegen noch nicht vor.
Stärkster Zuwachs in den Kreisen Hohenlohe, Heilbronn, Freudenstadt und Schwäbisch Hall
Wie das Statistische Landesamt nach neuesten Kreisberechnungen des Arbeitskreises »Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder« mitteilt, nahm die Zahl der Erwerbstätigen 2019 gegenüber 2018 im Hohenlohekreis (+2,6 %) am stärksten zu, vor den Landkreisen Heilbronn (+1,8 %) sowie Freudenstadt und Schwäbisch Hall (jeweils +1,7 %). In vier Landkreisen Baden-Württembergs blieb die Erwerbstätigenzahl konstant, in sechs Kreisen wurde eine Abnahme der Arbeitsplätze festgestellt.
Unter den Erwerbstätigen stellen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte die mit Abstand größte Gruppe. Der Zuwachs von 1,4 % auf 5,09 Millionen Personen im Jahr 2019 fiel prozentual betrachtet doppelt so hoch aus wie für die Erwerbstätigen insgesamt. Die Zahl der marginal Beschäftigten verringerte sich 2019 gegenüber dem Vorjahr in Baden-Württemberg um 1,9 % auf knapp 739 000 Personen. Lediglich in vier Kreisen konnte die marginale Beschäftigung ein Plus verzeichnen. Im Schwarzwald-Baar-Kreis fiel dieses mit 3,4 % am kräftigsten aus. Für die Erwerbstätigengruppe der Selbständigen (einschließlich mithelfender Familienangehöriger) zeigte sich hierzulande ebenfalls eine negative Entwicklung (−2,1 % gegenüber dem Vorjahr). 
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.
Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg