Service & Infos | 13.10.2021

Nachhaltigkeit für Unternehmen

Ein KEFF-Check kann dabei neuen Input von außen geben.
Von Nicole Meier
Der Begriff der Nachhaltigkeit hat sich gerade in den letzten Jahren sehr stark weiterentwickelt und wird in vielen Bereichen der Wirtschaft verwendet. Oftmals geschieht dies sehr allgemein, um darzustellen, dass eine Wirkung über einen längeren Zeitraum anhält. Eine allgemeingültige Definition von Nachhaltigkeit gibt es jedoch noch nicht. Das heißt also: genau hinschauen, wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung als nachhaltig angeboten wird.
„Nachhaltigkeit“ wird im Bereich Umwelt- und Klimaschutz verwendet, um darzustellen, dass von einer Sache nur so viel verbraucht werden darf wie nachwachsen, sich regenerieren und künftig wieder bereitgestellt werden kann. Eigentlich eine einfache Sache – sollte man meinen. Und doch verbrauchen wir jährlich mehr Ressourcen, als uns theoretisch zur Verfügung stehen. 

Wir können etwas tun

Der sogenannte Welterschöpfungstag gibt an, bis zu welchem Tag sich die der Erde entnommenen Ressourcen im gleichen Jahr selbst regenerieren (www.overshootday.org). Seit den 1970er Jahren wird dieses Datum erfasst und jedes Jahr rutscht der Tag im Kalender weiter nach vorne. In diesem Jahr fiel der Welterschöpfungstag auf den 29. Juli, genau wie auch im Jahr 2019. Pandemiebedingt wurden im Jahr 2020 weniger Ressourcen verbraucht, wodurch es erstmals eine Verschiebung des Tages nach hinten gab (22. August). Das zeigt: Wir können auf jeden Fall etwas tun!
Um Produktionsausfälle durch fehlende Ressourcen und Halbfertigprodukte zu vermeiden, haben zahlreiche Unternehmen bereits neue Wege eingeschlagen. Sie prüfen ressourcenschonende Alternativen zur Energieversorgung und ermitteln Möglichkeiten einer Kreislaufwirtschaft, um Ausschussmaterialien oder Reststoffe immer wieder verwenden zu können.

Ökonomische und soziale Aspekte immer wichtiger

Auch die Lebensdauer der Produkte und deren Recyclingfähigkeit spielen zunehmend eine Rolle. Managementsysteme (beispielsweise EMAS/ISO 14001, ISO 50001) bieten eine gute Ausgangsbasis für kontinuierliche Verbesserungen der Unternehmensleistung. Dabei spielen neben den ökologischen auch die ökonomischen und sozialen Aspekte eine immer wichtigere Rolle. Begriffe wie Corporate Social Responsibility, Dekarbonisierung der Wirtschaft und Gemeinwohlökonomie rücken in diesem Zusammenhang mehr und mehr in den Fokus. Einige namhafte Unternehmen setzen diese Grundsätze bereits um. 

KEFF-Check – Ein Blick von außen kann helfen

Egal an welchem Punkt ein Unternehmen steht: Ein Blick von außen kann zusätzlich helfen, Optimierungspotenzial aufzudecken. Die regionale Kompetenzstelle Energieeffizienz Heilbronn-Franken KEFF bietet allen Unternehmen im Kammerbezirk der IHK Heilbronn-Franken mit einem kostenlosen KEFF-Check einen Input zur Optimierung der Energieversorgung an.

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Nicole Meier
Nicole Meier
Referentin Energie & Effizienzmoderatorin KEFF