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Webinar: Fehlerhaftes Produkt – wie reagiere ich richtig bei Sachmängeln?

Veranstaltungsdetails

Unternehmen, die Waren zu Zwecken des Weiterverkaufs, Einbaus in selbst hergestellte Produkte oder zur Verwendung im eigenen Betrieb beziehen, müssen richtig reagieren, wenn die gelieferte Ware fehlerhaft ist. In der Praxis kommt es aber immer wieder vor, dass die im kaufmännischen Verkehr geltende Untersuchungs- und Rügepflicht (§ 377 HGB) unterschätzt wird, dass Fristen versäumt oder bestehende Ansprüche nur halbherzig verfolgt werden. Gerade im letzten Fall kann dies durchaus zu einer persönlichen Haftung von Geschäftsführern und Vorständen von Kapitalgesellschaften führen. 
Deshalb ist es wichtig, dass praktische Vorkehrungen im Unternehmen getroffen werden, um bei fehlerhaften Waren richtig und innerhalb der vorgesehenen Fristen reagieren zu können. Wer als Verkäufer von seinen Kunden mit solchen Ansprüchen konfrontiert wird, muss wissen, dass seit 1. Januar 2018 ein Rückgriff in der Lieferkette auch dann möglich ist, wenn am Ende kein Verbraucher, sondern ein Unternehmer der Letztkäufer ist (vgl. §§ 445a, 445b BGB). Dieser mögliche Lieferantenregress dürfte gerade im Umgang mit den ebenfalls seit dem 1. Januar 2018 geltenden Neuregelungen im Bereich der Aus- und Einbaukosten im B2B-Bereich eine Rolle spielen (vgl. § 439 Abs. 2 und 3 BGB). Unbedingt erforderlich ist auch die Beachtung der Meldefristen gegenüber der eigenen Produkthaftpflichtversicherung.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung wird auch auf den Umgang mit gegnerischen Einkaufs- und Verkaufsbedingungen in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingegangen, da diese bei wirksamer Einbeziehung durchaus nachteilig für die eigene Position sein können. 
In der Veranstaltung werden die gesetzlichen Vorschriften mit entsprechenden Handlungshinweisen erläutert, damit entsprechende Geschäftsprozesse ggf. optimiert bzw. an die geänderte Rechtslage angepasst werden können. Berücksichtigt werden dabei auch die Herausforderungen durch die Corona-Krise und die aktuelle Rechtsprechung.
Referent: Herr Rechtsanwalt Dr. Julian Bubeck
Herr Dr. Julian Bubeck ist bei VOELKER & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB in Reutlingen tätig und berät vorwiegend im Vertrags-, Handels- und Vertriebsrecht.
Wir laden Sie gemeinsam mit unserem Referenten, Herrn Dr. Bubeck, zu unserem IHK-Webinar: „Fehlerhaftes Produkt – wie reagiere ich richtig bei Sachmängeln? – unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung“ via Microsoft Teams am Donnerstag, 23. September 2021 von 14:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr ein.
Das Webinar richtet sich ausschließlich an IHK-Mitgliedsunternehmen und ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Unternehmen, die Waren zu Zwecken des Weiterverkaufs, Einbaus in selbst hergestellte Produkte oder zur Verwendung im eigenen Betrieb beziehen, müssen richtig reagieren, wenn die gelieferte Ware fehlerhaft ist. In der Praxis kommt es aber immer wieder vor, dass die im kaufmännischen Verkehr geltende Untersuchungs- und Rügepflicht (§ 377 HGB) unterschätzt wird, dass Fristen versäumt oder bestehende Ansprüche nur halbherzig verfolgt werden. Gerade im letzten Fall kann dies durchaus zu einer persönlichen Haftung von Geschäftsführern und Vorständen von Kapitalgesellschaften führen. 

Deshalb ist es wichtig, dass praktische Vorkehrungen im Unternehmen getroffen werden, um bei fehlerhaften Waren richtig und innerhalb der vorgesehenen Fristen reagieren zu können. Wer als Verkäufer von seinen Kunden mit solchen Ansprüchen konfrontiert wird, muss wissen, dass seit 1. Januar 2018 ein Rückgriff in der Lieferkette auch dann möglich ist, wenn am Ende kein Verbraucher, sondern ein Unternehmer der Letztkäufer ist (vgl. §§ 445a, 445b BGB). Dieser mögliche Lieferantenregress dürfte gerade im Umgang mit den ebenfalls seit dem 1. Januar 2018 geltenden Neuregelungen im Bereich der Aus- und Einbaukosten im B2B-Bereich eine Rolle spielen (vgl. § 439 Abs. 2 und 3 BGB). Unbedingt erforderlich ist auch die Beachtung der Meldefristen gegenüber der eigenen Produkthaftpflichtversicherung.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung wird auch auf den Umgang mit gegnerischen Einkaufs- und Verkaufsbedingungen in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingegangen, da diese bei wirksamer Einbeziehung durchaus nachteilig für die eigene Position sein können. 

In der Veranstaltung werden die gesetzlichen Vorschriften mit entsprechenden Handlungshinweisen erläutert, damit entsprechende Geschäftsprozesse ggf. optimiert bzw. an die geänderte Rechtslage angepasst werden können.

Referent ist Dr. Julian Bubeck ist bei VOELKER & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB in Reutlingen tätig und berät vorwiegend im Vertrags-, Handels- und Vertriebsrecht.

Wir laden Sie gemeinsam mit unserem Referenten Dr. Bubeck zu unserem IHK-Webinar: „Fehlerhaftes Produkt – wie reagiere ich richtig bei Sachmängeln? – unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung“ via Microsoft Teams.

Das Webinar richtet sich ausschließlich an IHK-Mitgliedsunternehmen und ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

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Zielgruppe
  • Unternehmer